Eich Rollenlager GmbH

Eich Rollenlager GmbH - Wälzlager

Lager – Wälzlager und Gleitlager

Die Geschichte der Lagerungen ist schon weit mehr als 2000 Jahre alt, so wurden zum Beispiel im alten Ägypten schwerste Felsbrocken, für den Bau der Pyramiden oder anderer Kultstätten, auf einfachen Holzschienen gelagert, um sie über teilweise große Distanzen zu transportieren. Dabei stellte man auch schon fest, dass die benötigte Kraft deutlich geringer wurde, wenn anstatt der Kufen einfache Rundhölzer verwendete. Im 16. Jahrhundert war es dann Leonardo da Vinci, der sich wissenschaftlich mit dem Thema Reibung auseinandersetzte und entscheidende Erkenntnisse zur Funktion von Wälz- und Gleitlagern erarbeitete – zum Beispiel den Käfig für die Wälzkörper. Die Erfindung der Dampfmaschine, zu Beginn der industriellen Revolution, brachte dann den wirklichen Durchbruch für das Maschinenelement Lager.
Heutzutage sind Wälzlager eines der am häufigsten eingesetzten Maschinenelemente. Überall dort wo Lasten gestützt oder geführt werden sind Lager im Einsatz, damit sind auch die wesentlichen Funktionen schon benannt, nämlich die Übertragung von Bewegung und die Weiterleitung von Kräften. Man unterscheidet zwischen Gleit- und Wälzlagern. Bei Gleitlagern finden die Kraftübertragung und die Drehbewegung zwischen sogenannten Gleitflächen statt. Wälzlager bestehen im Grundsatz aus einem Innenring, einem Außenring und den dazwischen angeordneten Wälzkörpern, diese Wälzkörper sorgen für eine reibungsarme Bewegung und die Kraftübertragung. Gerade bei langsam drehenden Anwendungen sind Wälzlager den Gleitlagern deutlich überlegen.
Wälzlager können Kräfte in radialer und/oder axialer Richtung übertragen. Man unterscheidet zwi-schen Kugellagern und Rollenlagern. Bei Kugellagern ist der Wälzkörper eine Kugel und bei Rollenla-gern ein Rolle, eine Zylinderrolle, eine Tonnenrolle, eine Nadelrolle, eine Kegelrolle oder eine Feder-rolle.

Standard- oder Sonderwälzlager (Bauformen der Wälzlager)

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Wälzlagern mit Punktberührung (Kugellager) und Wälzlagern mit Linienberührung (Rollenlager). Wälzlager lasen sich aber auch nach der Art ihrer Belastung unterscheiden, nämlich Radial-Wälzlager und Axial-Wälzlager. Einige Wälzlagertypen sind kombiniert belastbar.
Heutzutage gelten Wälzlager als ausgereifte Maschinenelemente. Die DIN 611:2010-05 gibt eine Übersicht zu den meisten Bauformen, Einzelteilen, Bezeichnungen und die zugehörigen nationalen und internationalen Standards. Weitere Normen definieren z.B. die Abmessungsbereiche (DIN 616:2000-06), die Werkstoffe (DIN EN ISO 683-17:2015-02) oder auch die Berechnung (DIN 26281:2010-11, DIN ISO 76:2009-01). Durch diesen Ordnungsrahmen sind dann auch die Leistungs-parameter der Standard-Wälzlager, wie zum Beispiel die Einsatzbedingungen oder auch die Lebens-dauer beschrieben und definiert.
Es gibt aber auch Randbedingungen, die den Einsatz von Standard-Wälzlagern ausschließen, wie zum Beispiel extreme Einsatzbedingungen (hohe Temperaturen, hohe Stoßbelastungen, etc.) oder auch geometrische Einschränkungen. Dann müssen Sonderwälzlager eingesetzt werden. Das ist der Bereich auf den sich die Eich Rollenlager GmbH spezialisiert hat und nun seit mittlerweile über 75 Jahren Erfahrungen gesammelt hat, Kompetenzen aufgebaut hat und sich als ein verlässlicher Partner für die Industrie etabliert hat. Das Motto der Firma Eich ist: Wir entwickeln Lager/Lösungen die zu Standards werden und nicht umgekehrt.

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